DiaDigital: Im Netz, unter der Haut, im Alltag

10. März 2016 InsulinJunkie

UeberDenWolken1Letztes Wochenende war ich – wie letztes Jahr auch schon – auf Schloss Hohenkammer von Roche auf den Diabetes #social Mediendialog eingeladen. Dafür muss man ganz schön früh (6:15) aufstehen um den Flug zu erreichen. Nachdem ich letztes Jahr alleine ab Frankfurt geflogen bin, saß dieses Jahr noch Mel von Mein Diabetes & ich im selben Flugzeug. Die reine Flugzeit aus Frankfurt beträgt nur 35 Minuten. Am Flughafen wartete wie versprochen schon das Taxi auf uns, um uns zum Schloss zu bringen. Dort angekommen konnten wir unsere Zimmer auch gleich beziehen. Danach war erst einmal Ausruhen im Forum angesagt, nach der nervenaufreibenden Anreise.

Hohenkammer_Schriftzug

Als dann nach und nach auch alle anderen eingetroffen waren, gab‘s erst einmal lecker Mittagessen. Danach startete die eigentliche Veranstaltung. Zum Auftakt durften wir uns in der Runde mit dem neuen #meinbuntesleben–Portal auseinandersetzen und Accu-Chek Feedback dazu mit auf den Weg geben, was wir uns als Besucher wünschen würden.

Danach gab es das erste Highlight: einen Videoworkshop mit Jens Burde. In diesem Workshop wurden uns die Basics vom Filmemachen erklärt. Ich fand das Ganze sehr interessant und vielleicht werde ich in Zukunft auch mal das eine oder andere Video machen. Zum Abschluss des Tages hatten wir dann eine Stunde Zeit, um ein eigenes kleines Video zu drehen.

Damit war der erste Tag schon um und es ging zum Abendessen. Dort folgte noch eine Überraschung: vor dem Essen durften wir noch mit Sphero und einer anderen Drohne ein paar Runden drehen. Und zum Abschluss gab’s noch einen kleinen Contest. Durch irgendeine Schwankung im Zeit-Raum-Universum bin ich dort als Sieger rausgekommen o.O

Nach dem Abendessen, ging‘s noch an die Open-Bar. Eine tolle Gelegenheit, um mit den anderen den Tag Revue passieren zu lassen und sich über die geschlossenen Lieferdienste in der Umgebung zu unterhalten.

Hohenkammer_Schloss

Nächsten Morgen ging es dann zu ziemlich früh (9:00) mit dem zweiten Knaller weiter: dem implantierbaren CGM-Sensor von Senseonics.

Long Story Short:

Senseonics_ImplantierungEine Sensor-Kapsel wird unter die Haut implantiert. Auf die Haut kommt dann ein Transmitter, der a) die Sensor- Kapsel via Induktion mit Strom versorgt und b) die Daten der Sensor-Kapsel ausmisst und per Bluetooth an ein Handy weitersendet. Diese Daten werden im Transmitter auch für eine bestimmte Zeit zwischen gespeichert, falls das Handy mal nicht da oder aus ist. Eine Sensor-Kapsel hält bis zu 180 Tagen. Danach muss sie chirurgisch wieder entfernt werden.

In der aktuellen Fassung ist der Transmitter noch ca. 4cm x 4 cm x 2cm groß und damit ziemlich klobig. Zudem ist er nicht wasserdicht, man muss ihn also vor dem Duschen abmachen und die Daten werden für diese Zeit nicht erhoben.

Der Transmitter selbst wird per Pflaster über die implantierte Sensor-Kapsel „geklebt“. Dieses Pflaster kann / muss man dann jeden Tag wechseln. Alternativ kann man auch ein Fitnessarmband benutzen, welches ohne Aufkleben auskommt.

Hier nochmal das Beispiel der aktuellen iPod App:

Senseonics_App

Nach diesem Highlight gab’s noch mal ein leckeres Mittagessen mit allen. Dann war leider auch schon wieder Zeit, Abschied zu nehmen und es ging wieder nach Hause…

UeberDenWolken2

Danke an Accu-Chek für das tolle Wochenende – es hat super Spaß gemacht, vor allem der Video-Workshop. War echt schön, die anderen Blogger mal wieder zu treffen. Hoffe wir sehen uns bald wieder.

#livelongandbolus

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